Klerus

Erzbischof Mark (Arndt)

Abt des Klosters ist Erzbischof Mark. Er wurde am 29. Januar 1941 als Michael Arndt in Chemnitz geboren, ist gebürtiger Deutscher und heißt mit bürgerlichem Namen Michael Arndt. Seine Eltern waren Musiker und unter seinen Vorfahren ist der bedeutende protestantische Schriftsteller des 16. Jahrhunderts Johann Arndt, dessen Bücher einst auch in Russland erschienen. In Ostdeutschland begann der junge Michael Arndt in der Schule Russisch zu lernen. Nach dem Volksaufstand von 1953 floh die Familie Arndt, – Eltern und drei Kinder –, aus der Sowjetzone. In Frankfurt am Main beschloss der Gymnasiast Michael Arndt, sein Russisch weiter zu entwickeln. Das bestimmte sein weiteres Leben: Er lernte die Jugendlichen der russischen Emigrantenkreise und die Orthodoxie kennen, studierte Slavistik in Frankfurt und Heidelberg. In Mannheim konvertierte er während des Studiums zur Orthodoxie, wurde zum Leser in der Kirche geweiht und besuchte den Heiligen Berg Athos. 

Nach dem Magisterexamen wurde Michael Arndt mit einer Arbeit über die Literatur des russischen Fürstentums Twer zum Dr. phil. promoviert. Anschließend studierte der künftige Erzbischof an der Universität Belgrad orthodoxe Theologie und erwarb 1979 das theologische Diplom. 1975 wurde er zum Priestermönch und 1980 zum Bischof der russisch-orthodoxen Auslandskirche (ROKA) geweiht. Er lebt im Kloster des heiligen Hiob von Počaev in München und führt als Abt die Mönchsgemeinschaft.

Ab 1980 war Vladyka Mark (Arndt) Bischof von Stuttgart und Süddeutschland, 1982 erfolgte die Ernennung zum Bischof von Berlin und Deutschland. 1990 wurde er in den Rang eines Erzbischofs erhoben. Er leitet die zur russisch-orthodoxen Auslandskirche gehörende Russische Orthodoxe Diözese des orthodoxen Bischofs von Berlin und Deutschland, - so der offizielle Titel. In seine Zuständigkeit als Bischof in Deutschland fallen auch die Eparchie Großbritannien, die Gemeinde in Kopenhagen und die „Russische geistliche Mission“ in Jerusalem. Weiter

 

 

Bischof Agapit (Gorachek)

Er wurde am 25. September 1955 als Alexander Gorachek in Frankfurt am Main in Deutschland geboren. Er absolvierte das Gymnasium in Frankfurt am Main und nahm das Studium der Architektur  an der Technischen Universität Darmstadt auf. Um die Mönchsweihe empfangen zu können, gab das Studium auf.

1979 tritt er der Klostergemeinschaft des Heiligen Hiob von Počaev in München bei. Am 9. November 1981 empfing er die Mönchsscherung zum Rjasophor und am 29. März 1983 wurde er in die Mantia des Mönches gekleidet.

Am 25 Dezember 1983 wurde er zum Mönchsdiakon und am 8. April 1991 zum Priestermönch geweiht. 1995 wurde er zum Igumen ernannt und 1998 mit einem verzierten Kreuz ausgezeichnet. Er leistete im Kloster verschiedene Dienste und arbeitete unter anderem im Verlag des Klosters.

Am 1. Mai 2001 erfolgte seine Hochweihe zum Bischof von Stuttgart und Vikar der deutschen Diözese der Russischen Orthodoxen Kirche im Ausland (ROKA).

 

 

 

Priestermönch Kornilij (Litwitschenko)

Wurde am 29. August 1973 im Gebiet Krasnodar, im Dorf Kuban geboren. In der Stadt Nerjungri, Rep.Jakutien, schloss er 1990 die Schule ab und 1998 die Staatliche Universitét von Blagowestschensk. Mit dem Abschluss in Germanistik wurde er Lehrer für Deutsch und Englisch. 

Ende der 1990er Jahre kam er zur Kirche und wurde Ministrant in der Kathedralkirche von Blagowestschensk am Amur. Bis zur Ubersiedlung nach Detuschland lehrte er an der Fakultät für Germanistik in der staatlichen Uni in Blagowestschensk. Nach der Ubersiedlung wurde er Gemeindemitglied des hl. Serafin von Sarov in Bad Nauheim.

2004 wurde er Novize im Kloster des hl. Hiob in München und studierte 2005—2011 extern am Seminarium des Sretenskij-Klosters in Moskau.

2011 am 14./27. Juni empfing er die Mönchsweihe und erhielt den Namen Kornilij zu Ehren des hl. Kornilij vom Pskower Höhlenkloster.

31.07./13.08.2011 wurde er von S.E. Mark, Erzbischof von Berlin und Deutschland zum Mönchsdiakon geweiht und diente im Kloster des hl. Hiob, zugleich begleitete er Erzbischof Mark bei dessen Reisen innerhalb der Diözese und in andere Lander.

Am Tag des hl. Simeon vom Wunderberg, 24. Mai/6 Juni 2016 wurde er zum Priestermönch geweit und setzt seinen Dienst im Männerkloster des hl. Hiob in München fort. 

2011 erhielt er die Lehrbefugnis, sodann die Unterrichtsgenehmigung als gymnasialer Religionslehrer (bis zur 10. Klasse) vom Bayerischen Staatsmianisterium für Bildung und Kultus, Wissenschaft und Kunst und lehrt entsprechend an der Gemeindeschule der Münchner Kathedralkirche der hll. Neumärtyrer und Bekenner Russlands.

 

 

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